Der Benediktpreis
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Presse

Pressemitteilung zur Verleihung des Preises 2016 an I.M. Königin Silvia von Schweden - Verwendung des Preisgeldes

21. Juni 2016

Am 24. Mai 2016 ist der Benediktpreis von Mönchengladbach 2016 an Ihre Majestät, Königin Silvia von Schweden, verliehen worden. Der Preis war der Königin von dem Kuratorium des Vereins wegen ihres schon viele Jahre währenden vorbildlichen Engagements für Benachteiligte, für junge und kranke Menschen, zuerkannt worden.

Die Königin hat nun mitgeteilt, dass sie das mit dem Benediktpreis verbundene Preisgeld von 5.000,-- € der von ihr ins Leben gerufenen „World Childhood Foundation“ zuweist, und zwar dem brasilianischen Zweig dieser Stiftung. Die World Childhood Foundation fordert weltweit Kinderrechte ein. Sie setzt sich dafür ein, dass Kinder eine umsorgte und sichere Kindheit haben, frei von Gewalt, Vernachlässigung und Ausbeutung, und unterstützt betroffene Kinder.

Wir freuen uns, mit Zustimmung des schwedischen Hofes diese zugleich wohltätige wie zukunftsweisende Zuordnung des Benedikt-Preisgeldes 2016 mitteilen zu können.


Geben Sie Kindern eine Stimme

29.05.2016


Quelle: Extra Tipp,
Ausgabe Mönchengladbach, 29.05.2016

Königin Silvia von Schweden ist in dieser Woche mit dem Benediktpreis von Mönchengladbach ausgezeichnet worden....


Königin Silvia verzaubert Gladbach

25.05.2016


Quelle: Rheinische Post,
Ausgabe Mönchengladbach, 25.05.2016

Für ihr karitatives Engagement erhielt die schwedische Monarchin den Benedikt-Preis...


Das ist die Medaille für Königin Silvia

24.03.2016


Quelle: Rheinische Post,
Ausgabe Mönchengladbach, 24.3.2016

Die Bronzeplakette mit dem Bildnis des Ordensgründers Benedikt und dem Abteiberg wird im Mai überreicht...


Saarländische Ministerpräsidentin hält Laudatio für Königin

02.12.2015


Quelle: Rheinische Post,
Ausgabe Mönchengladbach, 2.12.2015

Wenn im Mai kommenden Jahres Königin Silvia von Schweden der Benediktpreis von Mönchengladbach verliehen wird,...


Benedikt als Vorbild der Jugend

27.11.2015


Quelle: Rheinische Post, 27.11.2015

Die Verleihung des Junior-Benediktpreises zeigte, wie wertvoll soziales Engagement von Jugendlichen ist...


Benediktpreis ist wieder eine Institution

27.06.2015


Quelle: Rheinische Post, 27.06.2015

Die Wiederbelebung ist geglückt, der nächste Träger wird wieder hochkarätig sein. Zudem gibt es einen Junior-Preis...


„Wissen, dass er mehr helfen als herrschen soll“


Eine eindrucksvolle Laudatio auf den Preisträger
Jean-Claude Juncker (l.) hielt Andreas Ehlert

Auszeichnung: Ehemaliger luxemburgischer Premierminister Jean-Claude Juncker ist Träger des Benediktpreises 2014

Jean-Claude Juncker ist Träger des Benediktpreises 2014. Die Auszeichnung wird Persönlichkeiten verliehen, deren wertorientiertes Handeln herausragt. Eine eindrucksvolle Laudatio auf den langjährigen luxemburgischen Premierminister und bewährten Moderator europäischer Konfliktherde hielt der Präsident des Unternehmerverbands Handwerk NRW, Andreas Ehlert. Der „bewährte Preisträger“ Juncker, dessen ausgleichende Art und Überzeugungsgabe unter anderem bereits mit dem Europäischen Handwerkspreis und dem Cicero-Rednerpreis gewürdigt worden seien, „gehört im besten Sinne des Wortes zum Urgestein der europäischen Integration“, der bereits den Maastricht-Vertrag, die Währungsunion und die Osterweiterung der EU mit ausgehandelt und durchgesetzt habe, betonte Ehlert. Dem Chef und Krisenmanager der Euro-Gruppe sei zu verdanken, „dass uns die Währungsunion nicht längst um die Ohren geflogen ist.“ Ebenso hoch zu gewichten sei Junckers leidenschaftliches Eintreten für eine „soziale Ordnungspolitik“.

„Die Währungsunion müsse zu einer Stabilitätsunion werden“, fügte der Vorsitzende der Landesvereinigung der Fachverbände des NRW-Handwerks an. „Bessere Regulierung“ für Europa sei gefragt. Im Sinne Benedikts bedeute dies, einander Raum zu geben, voneinander zu lernen. „Der eingesetzte Abt wisse, dass er mehr helfen als herrschen soll“, zitierte Ehlert eine Ordensregel des heiligen Namensstifters der Auszeichnung. „Europa ist ein Friedensprojekt“, rief Jean-Claude Juncker den Gästen im „Haus der Erholung“ in Mönchengladbach zu. „Die Bedrohungen an den Außengrenzen zeigen, wie fragil die Europäische Union ist. Wir dürfen nicht in Kleinstaaterei verfallen, sondern müssen radikal an der europäischen Integration arbeiten“, so der Spitzenkandidat der Europäischen Volksparteien für die Wahlen zum EU-Parlament und Bewerber um das Amt des EU-Kommissionspräsidenten.

Quelle: Westdeutsche Zeitung, 10. April 2014


Benediktpreis für Jean-Claude Juncker


Ulrich Kania (l.), Helmut Linnenbrink
(r., beide vom Verein Benediktpreis
von Mönchengladbach)
und OB Norbert Bude (2.v.r.)
überreichten Jean-Claude Juncker den Preis.

Jean-Claude Juncker, der frühere Premierminister von Luxemburg, hat die Auszeichnung erhalten und für die EU geworben.

Mönchengladbach. Die Liste der Auszeichnungen für Jean-Claude Juncker ist lang: Neben dem Karlspreis der Stadt Aachen und dem Hanns Martin Schleyer- Preis finden sich darauf rund 70 weitere Ehrungen. Am Freitagabend ist im Haus Erholung für den früheren Premierminister Luxemburgs und langjährigen Vorsitzenden der Euro-Gruppe eine weitere hinzugekommen: der Benediktpreis. Und Juncker freute sich sichtlich.

„Gestern noch in Brüssel, dann in Berlin und morgen wieder in Luxemburg – heute Abend aber ist Jean-Claude Juncker bei uns in Mönchengladbach“, sagte Helmut Linnenbrink, erster Vorsitzender des Vereins, der den Benediktpreis wieder ins Leben gerufen hat. Unter den Gästen war auch die Mönchengladbacherin Erika Forst, die den Benediktpreis 2008 für die Durchführung der Gladbacher Theaterwoche und der Ensemblia überreicht bekommen hatte. Sie fand: „Den Preis, den er für sein Engagement für den Europäischen Gedanken erhält, hat er verdient.“

Der Preis wurde 1968 zum ersten Mal verliehen
Namenspatron für die Auszeichnung, die 1968 erstmals verliehen wurde, ist der Heilige Benedikt. Während des Festakts stand er als Holzfigur neben dem Podium und blickte in die Gesichter der Gäste. „Das Ziel der Benediktinermönche in der Vitusstadt war, Glaube und Vernunft in Einklang zu bringen“, erklärte der Vereinsvorsitzende. Juncker habe dieses Ziel erreicht. Auch Oberbürgermeister Bude betonte: „Die Abstimmung war einstimmig. Jean-Claude Junker ist ein guter, würdiger Preisträger.“

Juncker wirkte unter anderem an der Währungsunion mit
Als „Urgestein der europäischen Integration“ bezeichnete Andreas Ehlert, Präsident des Unternehmerverbands Handwerk NRW, Juncker in seiner Laudatio. „Niemand hat so lange an entscheidender Stelle die Europäische Union mitgestaltet.“ Sei es der Maastricht-Vertrag 1992, die Gestaltung der europäischen Währungsunion 1999 oder die Osterweiterung der EU – „Jean-Claude Juncker war bei allen großen Wegmarken seit den 80er Jahren dabei.“

Mit den drei Leitbegriffen „Erfahrung, Solidarität und Zukunft“ zieht der Luxemburger in den kommenden Wochen in den Europawahlkampf. Er möchte Präsident der Europäischen Kommission werden.

Unter den Anwesenden waren hochrangige Ehrengäste: Angelica Schwall-Düren, Ministerin für Bundesangelegenheiten und Europa, Carina Gödecke, Präsidentin des NRW-Landtags, Manfred Rekowski, Präses der evangelischen Kirche im Rheinland, und Weihbischof Dr. Dominicus Schwaderlapp. Honorarkonsul Siegfried Elsing vertrat das Großherzogtum Luxemburg.

„Der Heilige Benedikt wäre stolz auf Europa, wir sind es oft nicht mehr“, sagte der Preisträger in seiner Dankesrede, die unter dem Titel „Die Europäische Union: Gemeinschaft der Hoffnung“ stand. „Wir dürfen nicht vergessen, dass die EU ein Friedensprojekt ist“, so der 59-Jährige, der bereits mit 28 Jahren Staatssekretär für Arbeit und soziale Sicherheit war und diverse Ministerposten innehatte.

Trotzdem seien Friede und Eintracht in dieser Vereinigung keine Selbstverständlichkeit. „Die Bedrohungen an den Außengrenzen zeigen, wie fragil die Europäische Union ist.“ Gerade jetzt könne man erleben, wie über der Ukraine Wolken aufzögen – mitten in Europa.

Zum Abschluss seiner Rede kam Juncker dann noch einmal auf den Namenspatron seiner Auszeichnung zurück. „Besonders die erste Regel des Heiligen Benedikts müssen wir befolgen. Und die lautet, dass man alle Menschen ehren soll.“

Quelle: newsonline Westdeutsche Zeitung, 23. März 2014


Jean-Claude Juncker in Mönchengladbach geehrt


Jean-Claude Juncker

Mönchengladbach. Jean-Claude Juncker wurde gestern Abend in Mönchengladbach mit dem Benediktpreis ausgezeichnet. Der langjährige Premierminister Luxemburgs und Spitzenkandidat der Europäischen Volksparteien (EVP) für die Europawahl befasste sich in seiner Dankesrede mit der Zukunft des Staatenverbunds. Er forderte, dass sich die Bürger stärker bewusst sein sollten, was die EU in den vergangenen Jahrzehnten erreicht habe. Die Krim-Krise mache einmal mehr deutlich, wie wichtig das Friedensprojekt Europa sei. "Ein Tag Krieg ist teurer als zehn Jahre Europäische Union", sagte der 59-Jährige. Zugleich forderte er, dass radikale Parteien in Europa keinen Erfolg haben dürften.

Mit dem Benediktpreis ehrt ein gleichnamiger Verein Persönlichkeiten, die in ihren Gebieten Vorbilder sind und in Deutschland und Europa Wesentliches für die Gesellschaft geleistet haben. Er wird alle zwei Jahre verliehen und ist mit einem Preisgeld von 5000 Euro dotiert. In seiner Laudatio würdigte Andreas Ehlert, Präsident des Unternehmerverbands Handwerk NRW, Juncker als Politiker mit großer Integrationskraft, der seine Ziele mit Charme durchzusetzen weiß.

Quelle: RP.Online, 22. März 2014


Neuer Laudator für Benediktpreis


Der Präsident des Unternehmer-
verbands Handwerk NRW,
Andreas Ehlert

Mönchengladbach. Eigentlich war bereits Jean-Claude Hollerich auserkoren, um die Laudatio auf Benediktpreisträger Jean-Claude Juncker am Freitag, 21. März, zu halten.

Doch jetzt musste der Erzbischof von Luxemburg seine Teilnahme aufgrund von Verpflichtungen für die Weltkirche zurückziehen. Wie der Vorstand des Vereins "Benediktpreis von Mönchengladbach" bekanntgab, ist ein Ersatz allerdings bereits gefunden: Der Präsident des Unternehmerverbands Handwerk NRW, Andreas Ehlert, übernimmt die Aufgabe.

Die Preisverleihung wird im Haus Erholung stattfinden. Einlass für geladene Gäste ist ab 17.30 Uhr. Juncker, langjähriger Premierminister von Luxemburg, erhält eine von Künstler Erwin Nöthen gestaltete Plakette sowie ein Preisgeld von 5000 Euro. In seinem Festvortrag spricht Juncker über das Thema "Europäische Union: Gemeinschaft der Hoffnung". Erst am vergangenen Freitag wurde Juncker in Dublin zum Spitzenkandidaten der Europäischen Volksparteien (EVP) für die Wahlen zum europäischen Parlament im Mai gewählt.

Benedikt von Nursia ist der Schutzpatron Europas. Der nach ihm benannte Preis, der vom 2013 neu begründeten Verein in Anlehnung an eine frühere Initiative gleichen Namens ausgelobt wird, soll an Persönlichkeiten verliehen werden, deren wertorientiertes Handeln vor dem Hintergrund der christlichen-abendländischen Erfahrungen in besonderer Weise herausragt. Dies drückt sich in grundlegenden Arbeiten in Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur aus, die beispielhaft für die Zukunft sind.

Der Preis ist unabhängig von einem religiösen Bekenntnis und überparteilich.

Quelle: Rheinische Post, 11. März 2014