Der Benediktpreis
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Begleitworte zum Benediktpreis von Mönchengladbach

Würdigung durch Papst em. Benedikt XVI. am 26. August 2013 aus Vatikanstadt:

Was Du über den Benediktpreis von Mönchengladbach mitgeteilt hast, ist rundum erfreulich.
Ich habe die Präambel der Satzung gerne gelesen: sicher wird eine solche Initiative Menschen anregen, über die großen Themen der abendländischen Existenz nachzudenken und Hilfreiches zu sagen.

Würdigung durch die Präsidentin des Landtags NRW Frau Carina Gödecke
am 20. Dezember 2013:

„Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.“ Dieses Zitat des französischen Schriftstellers Antoine de Saint-Exupéry bringt auf den Punkt, wie notwendig die Bereitschaft jedes einzelnen Menschen zur gemeinsamen Gestaltung unseres Zusammenlebens heute, morgen und übermorgen ist. Unsere Gesellschaft ist auf Vordenkerinnen und Vordenker angewiesen, die den Mut haben, den Herausforderungen unserer Zeit mit innovativen Ideen und Konzepten auf der Grundlage bestehender Werte verantwortungsvoll zu begegnen. Mit großer Freude unterstütze ich den Benediktpreis von Mönchengladbach, mit dem das gestaltende Engagement von Menschen für ein tolerantes und zukunftsfestes Miteinander in Europa ausgezeichnet werden soll. Mein Dank gilt den Initiatorinnen und Initiatoren, die den Benediktpreis von Mönchengladbach und seine Idee mit neuem Leben erfüllt und damit ebenfalls zukunftweisend entschieden haben.

Würdigung durch Manfred Rekowski, Präses der evangelischen Kirche im Rheinland
am 20. März 2014:

Der Benediktpreis von Mönchengladbach hält die Erinnerung an einen Mann wach, der auch für evangelische Christen ein wichtiger Glaubenszeuge ist. Denn Benedikt empfiehlt eine Synthese von sinnvoll gearteter Arbeit und Gebet. Dies macht ihn auch und gerade für unsere Zeit zu einem bedenkenswerten Ratgeber.
Benedikt von Nursia (480 – 547) lebte in einer Zeit des Umbruchs und in der Erfahrung umfassender Wanderungsbewegungen. Vielleicht war es gerade diese Unruhe, weshalb Benedikt innere und äußere Beständigkeit für das monastische Dasein forderte. Das von Benedikt nachhaltig geprägte abendländische Mönchstum war aber nicht nur Angebot eines „Way of Life“, der von unserem christlichen Glauben und Liebesgebot getragen und bestimmt wird. Es wurde europaweit zu einem maßgebenden Bewahrer, Mitgestalter und Tradenten unserer abendländischen Kultur.
Mit vollem Recht hat man Benedikt deshalb einen Botschafter des Friedens, einen Lehrmeister der Zivilisation und einen Boten des Glaubens* genannt.
*aus der Erklärung von Papst Paul VI am 24.10.1964 in Montecassino (Erhebung Benedikts zum „Schutzpatron Europas“)