Der Benediktpreis
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Aktuelles

Mönchengladbach

Mönchengladbach – Die ZDF-Journalistin Dunja Hayali erhält im kommenden Jahr den Benediktpreis von Mönchengladbach.
Der Festakt findet am 20. April 2018 im Haus Erholung statt. 2016 war Königin Silvia von Schweden Preisträgerin.

Das Kuratorium des Benediktpreises von Mönchengladbach entschied sich für Dunja Hayali als Preisträgerin, in Anerkennung ihres couragierten und vorbildlichen Eintretens für eine tolerante und weltoffene Gesellschaft. Das teilte der Vorsitzende des Vereins „Benediktpreis von Mönchengladbach“, Helmut Linnenbrink, mit.
Die Journalistin zeige stets Gesicht und Haltung, engagiere sich gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Diskriminierung Dieses mutige Engagement halte sie auch aufrecht, wenn ihr Hassstürme und Wellen von Gewaltandrohungen entgegenschlagen, heißt es in der Begründung des Kuratoriums.

Dunja Hayali wurde als Kind irakischer Eltern in Datteln geboren und kam über den Sport zur tagesaktuellen Berichterstattung. Einem breiten Fernsehpublikum ist sie seit 2007 ein vertrautes Gesicht im ZDF. Ihre Auszeichnung versteht der Verein als ein besonders wichtiges Anliegen, da zum jetzigen Zeitpunkt vor allem in der journalistischen Diskussion und Auseinandersetzung bisher geltende Maßstäbe national wie international keine Beachtung mehr zu finden scheinen. Europäische Werte und Traditionen im Sinne von Benedikt und damit Vorbildfunktionen werden infrage gestellt.

Der Benediktpreis von Mönchengladbach wird seit 1968 in zweijährigen Rhythmus vergeben, seit 2013 in modifizierter Form. Es werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, deren wertorientiertes Handeln vor dem Hintergrund der christlichabendländischen Erfahrungen in besonderer Weise herausragt.
Dies drückt sich in grundlegenden Arbeiten und/oder Taten in Wissenschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur aus, die beispielhaft für die Zukunft sind.

12. Mai 2017
Vier ehrenamtliche Gruppen mit dem Juniorpreis ausgezeichnet

Zum zweiten Mal wurde wieder der Benediktpreis der Junioren, in den Räumlichkeiten der Gladbacher Bank in Mönchengladbach, vergeben. Es gab erfreulicherweise zahlreiche Vorschläge, aus denen das Gremium des Benediktpreises zu wählen hatte. Am 12. Mai 2017 verkündete Helmut Linnenbrink, Vorsitzender des Benediktpreis-Vereins, den vier nominierten Gruppen, wer der Preisträger dieses Jahr sein wird.

Das Gremium traf eine kluge Entscheidung, und zeichnete drei Gruppen mit einem Preisgeld von 1.000 Euro aus. „Denn alle engagieren sich in beeindruckender Weise, aber auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Das sind Projekte, die wir nicht unterschiedlich bewerten wollten", so Linnenbrink wörtlich. "Jedes ist auf seine Weise herausragend und animiert zum Nachahmen."

Die Teilnehmer im Einzelnen:

Einen mit 300 Euro dotierten Sonderpreis vergab die Jury an einen Kurs der KBS-Akademie für Gesundheitsberufe. Dieser hatte mit großer Begeisterung Spenden für einen kleinen Jungen gesammelt, um ihm eine Delfin-Therapie zu finanzieren.

In seinen Dankesworten zeigte sich auch Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners beeindruckt. "Der Preis ist Anerkennung und Auszeichnung für ausgeprägtes gesellschaftliches Engagement", betonte er.

Die Gladbacher Bank als Gastgeber an dem Abend ist bereits seit 2015 freundlicher Unterstützer des Benediktpreises und lud alle Gäste im Anschluß zu netten Gesprächen und einen Imbiss ein.

Preisverleihung Juniorpreis am 12. Mai 2017

Nach 2015 wird am Freitag, 12. Mai 2017 der Juniorpreis des Vereins „Benediktpreis von Mönchengladbach“ zum zweiten Mal vergeben. Der Vorstand des Vereins hat in seiner Sitzung am 9. März aus der Vielzahl der Vorschläge 4 Projekte für die Preisverleihung nominiert. Die Reihenfolge der Platzierungen wird beim Festakt im Hause der Gladbacher Bank, Mönchengladbach, bekanntgegeben. Die Nominierten erhalten eine Urkunde und ein Preisgeld.

Dr. Peter Blättler ist Nachfolger von Dr. Albert Damblon

In der Mitgliederversammlung am 12.10.2016 wurde Dr. Peter Blättler, Nachfolger von Dr. Albert Damblon als Stiftspropst am Münster St. Vitus in Mönchengladbach, neu ins Kuratorium unseres Vereins gewählt. Die Wahl erfolgte einstimmig. Dr. Damblon trat mit dem gleichen Datum von der Aufgabe im Kuratorium zurück. Die Mitgliederversammlung sprach ihm Respekt und grossen Dank für seine bisherige Mitwirkung aus.

Am 15. März 2017 findet die nächste Kuratoriumssitzung statt, in ihr ist der Preisträger des Benediktpreises 2018 zu wählen.

Im Jahre 2017 wird es wieder einen Juniorpreis des Vereins „Bendiktpreis von Mönchengladbach“ geben, die Ausschreibung erfolgt Ende des Jahres 2016.

Pressemitteilung zur Verleihung des Preises 2016 an I.M. Königin Silvia von Schweden
Verwendung des Preisgeldes

Am 24. Mai 2016 ist der Benediktpreis von Mönchengladbach 2016 an Ihre Majestät, Königin Silvia von Schweden, verliehen worden. Der Preis war der Königin von dem Kuratorium des Vereins wegen ihres schon viele Jahre währenden vorbildlichen Engagements für Benachteiligte, für junge und kranke Menschen, zuerkannt worden.

Die Königin hat nun mitgeteilt, dass sie das mit dem Benediktpreis verbundene Preisgeld von 5.000,-- € der von ihr ins Leben gerufenen „World Childhood Foundation“ zuweist, und zwar dem brasilianischen Zweig dieser Stiftung. Die World Childhood Foundation fordert weltweit Kinderrechte ein. Sie setzt sich dafür ein, dass Kinder eine umsorgte und sichere Kindheit haben, frei von Gewalt, Vernachlässigung und Ausbeutung, und unterstützt betroffene Kinder.

Wir freuen uns, mit Zustimmung des schwedischen Hofes diese zugleich wohltätige wie zukunftsweisende Zuordnung des Benedikt-Preisgeldes 2016 mitteilen zu können.

Königin Silvia von Schweden mit dem Benediktpreis von Mönchengladbach ausgezeichnet

OB Hans Wilhelm Reiners: „Sie hat für sich soziales Engagement zur Lebensaufgabe gemacht“


Königin Silvia

Königin Silvia von Schweden ist gestern in einem Festakt im Haus Erholung für ihr soziales Engagement mit dem Benediktpreis von Mönchengladbach ausgezeichnet worden. Seit vielen Jahren setzt sie sich für die Rechte von Kindern sowie für neuartige Ausbildungskonzepte zur Begleitung und Betreuung dementer Menschen und Angehörigen ein. Das Kuratorium des Benediktpreis von Mönchengladbach zeichnet mit dem Benediktpreis insbesondere ihr karitatives Engagement und ihren Einsatz für schwache und gefährdete Menschen an den Rändern unserer Gesellschaft aus. Sie ist unter anderem Schirmherrin von mehr als 60 Wohltätigkeitsorganisationen. „Die heutige Preisträgerin hat für sich soziales Engagement zur Lebensaufgabe gemacht. Es geht um Menschenwürde, um Menschenrechte, auch um Kinderrechte, die manchmal vergessen werden, und auch um Rechte von Menschen, die vor Krieg und Armut fliehen. Zahlreiche ihrer Projekte setzen genau dort an“, betonte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners bei der Verleihung. Der seit 1968 verliehene Benediktpreis erinnert an die christlichen Wurzeln Europas. Benedikt von Nursia ist der Schutzpatron Europas. Der nach ihm benannte Preis wird an Persönlichkeiten verliehen, deren wertorientiertes Handeln vor dem Hintergrund der christlichen-abendländischen Erfahrungen in besonderer Weise herausragt. Zuletzt wurde 2014 der langjährige Premierminister Luxemburgs und einer der „Baumeister“ der Europäischen Union, Jean Claude Juncker, mit dem Benediktpreis von Mönchengladbach ausgezeichnet. Der Preis, der durch den Vorsitzenden des Vorstands des Benediktpreis-Vereins, Helmut Linnenbrink, den Vorsitzenden des Kuratoriums Prof. Dr. med. Ulrich Kania und den Oberbürgermeister , zugleich stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums, übergeben wurde, ist eng mit der Geschichte der Stadt Mönchengladbach verwurzelt. Auf dem Abteiberg gründete Erzbischof Gero von Köln im Jahre 974 die Benediktinerabtei St. Vitus: die Grundlage der Stadt. Wenige Stunden vor der Preisverleihung besichtigte Königin Silvia von Schweden das Gladbacher Münster. Der frühere Münsterpropst Dr. Albert Damblon und der amtierende Münsterpropst Dr. Peter Blättler informierten über die Geschichte des Mönchengladbacher Wahrzeichens, die eng mit der Entstehung der Stadt verbunden ist. Abgeschlossen wurde der Rundgang im engsten Kreis und in Begleitung von Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners mit Orgelvariationen über die schwedische Nationalhymne durch den Münsterkantor Klaus Paulsen.

„Mönchengladbach hat ein großes benediktinisches Erbe. Die Stadt liegt in der Mitte Europas, dessen Schutzpatron auch der heilige Benedikt ist. So ist Mönchengladbach also in besonderer Weise berechtigt, einen Preis auszuschreiben, der die genannten hohen Anforderungen an seine Preisträger stellen darf und wegen seiner damit verbundenen Strahlkraft auch stellen muss“, betonte Helmut Linnenbrink, Vorsitzender des Vorstands „Benediktpreis von Mönchengladbach e.V.“. Laudatorin dert Preisverleihung war die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer. "Ihre Arbeit ist ein wunderbares Statement in einer schwierigen Zeit", sagte sie. „Die Beispielhaftigkeit und Zukunftsfähigkeit in ihrem sozialen Engagement sind die wesentlichen Kriterien für die Verleihung des Benediktpreises. Jedes Kind ohne Zukunftsperspektive bedeutet ein Stück Welt ohne Perspektive“, betonte sie. „Maßgebend für das karitative Lebenswerk von Königin Silvia sind christliche Nächstenliebe, die Achtung der Menschenrechte und das Eintreten für die Bewahrung der Menschenwürde. Mit ihrem selbstlosen Einsatz ist Königin Silvia weit über das Königreich Schweden hinaus ein Vorbild für gelebte soziale Verantwortung“, heißt es in der Begründung zur Verleihung des Benediktpreises.

„Es braucht wenig, Kindern zu helfen, es reicht eine stützende und schützende Hand. Hören Sie zu, greifen Sie ein, lassen Sie Kinder nicht alleine", sagte Königin Silvia in einer sehr persönlich gehaltenen Rede. Geben Sie den Kindern eine Stimme. Sie alle können die Welt ändern." (aus Stadt Mönchengladbach pmg/sp)

Annegret Kramp-Karrenbauer hält die Laudatio beim Benediktpreis 2016


Annegret Kramp-Karrenbauer,
Ministerpräsidentin des Saarlandes.
Foto: Staatskanzlei Saarland

Anlässlich der Verleihung des Benediktpreises von Mönchengladbach im Mai nächsten Jahres hält die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer die Laudatio. Das gab Helmut Linnenbrink, der Vorsitzende des Vereins Benediktpreis von Mönchengladbach, heute (Dienstag, 1. Dezember 2015) bekannt. Preisträgerin des Benediktpreises 2016 ist Königin Silvia von Schweden.

Annegret Kramp-Karrenbauer ist seit 2011 Ministerpräsidentin und hat sich nach dem Studium der Politik- und Rechtswissenschaften auf vielen Gebieten profiliert. Als Ehefrau und Mutter von drei Kindern hat sich die CDU-Politikerin in der Frauen- und Familienpolitik, aber ebenso in der Sozial- und Innenpolitik wie der Bildungspolitik eingebracht. Politik begreift die Ministerpräsidentin als Dienst am Menschen auf der Basis ihrer christlich-abendländischen Werteorientierung.

Waldhaus 12 ist Premierensieger des Juniorpreises

Verein Benediktpreis zeichnet Jugendprojekte aus

Für ihr Engagement im Bereich der kulturellen Belebung der Stadt ist der Verein „Waldhaus 12“ mit dem Juniorpreis des Vereins „Benediktpreis von Mönchengladbach“ ausgezeichnet worden. Die Verleihung des Juniorpreises fand zum ersten Mal statt und soll die Jugend motivieren, sich ehrenamtlich zu engagieren. „Wir zeichnen Einzelpersonen oder Gruppen aus, die durch ihr wertorientiertes Handeln vor dem Hintergrund der christlichen-abendländischen Erfahrungen in besonderer Weise herausragen“, sagte Helmut Linnenbrink, Vorstandsvorsitzender des Vereins „Benediktpreis von Mönchengladbach“. Der erste Platz des Juniorpreises ist mit 1.500 Euro dotiert.

Neben „Waldhaus 12“ wurden weitere Projekte belohnt. Beim Festakt in der Gladbacher Bank teilten sich die Projekte „Mönchengladbacher Mädchencamp“ – das Unterstützerteam aus der evangelischen und katholischen Jugendarbeit, und die „Unesco Projektgruppe“ des Inda-Gymnasiums Aachen den zweiten Platz und erhielten je 750 Euro. Der mit 200 Euro dotierte Sonderpreis ging an Eva Vaßen für ihr Projekt „Interkulturelles Frühstück“. Erster Gratulant der Preisträger war Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.

Der Verein „Waldhaus 12 – Erforschung und Durchführung von sozialen, künstlerischen und kulturellen Projekten“ wurde von 30 Studierenden der Studiengänge Kulturpädagogik, Kulturmanagement, Soziale Arbeit und Design der Hochschule Niederrhein gegründet. Die Idee der Vereinsgründung entwickelte sich aus einem Forschungsprojekt, das mit empirischer Sozialraumanalyse und Nachbarschaftsgesprächen Lösungen für die prekäre Lage der Menschen im Herzen Mönchengladbachs suchte. In Kooperation mit der Marketinggesellschaft Mönchengladbach hat die Hochschule für das Projekt ein kleines Ladenlokal auf der Waldhausener Straße gemietet – das Waldhaus 12. Von dort aus haben Studierende kulturpädagogische Konzepte für das Quartier entwickelt und in die Praxis umgesetzt.

Geehrt werden beim Juniorpreis Personen oder Gruppen im Alter von 17 bis 30 Jahren, die durch ihre Arbeit oder Aktionen in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft, Kultur und Kunst eine für die Gesellschaft wertvolle Tat geleistet haben. Aufgrund der unerwartet großen und qualitativ herausragenden Vielzahl der Vorschläge hatte der Vorstand des Vereins eine Erweiterung der Preise beschlossen. Der neue Juniorpreis wird in einem zweijährigen Turnus vergeben, immer abwechselnd mit dem Benediktpreis von Mönchengladbach.

Benediktpreis 2016 geht an
Königin Silvia von Schweden

Festakt im Mai 2016 im Haus Erholung


Königin Silvia von Schweden erhält im kommenden Jahr den Benediktpreis von Mönchengladbach. Der Festakt findet im Mai 2016 im Haus Erholung statt. Königin Silvia von Schweden ist die Nachfolgerin des Präsidenten der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, der die Auszeichnung 2014 erhielt.

Das Kuratorium des Benediktpreises von Mönchengladbach entschied sich für Königin Silvia als Preisträgerin wegen ihres karitativen Engagements und ihres Einsatzes für schwache und gefährdete Menschen an den Rändern der Gesellschaft. Von europäisch-abendländischen Werten geprägt und von persönlichen Erfahrungen geleitet, hat Königin Silvia Hilfsorganisationen und Netzwerke ins Leben gerufen, deren weltweite Arbeit vor allem benachteiligten und missbrauchten Jugendlichen zu Gute kommt, hieß es in der Urteilsbegründung des Kuratoriums.


Junior- Benediktpreis 2015

Der erstmals ausgeschriebene Juniorpreis des Vereins „Benediktpreis von Mönchengladbach“, der immer in den Jahren zwischen der Verleihung des Benediktpreises ausgelobt wird, wird am 12. November 2015, 18.00 Uhr, in einem kleinen Festakt im Hause der Gladbacher Bank verliehen. Entgegen der ursprünglichen Idee hat der Vorstand des Vereins aufgrund der unerwartet großen und qualitativ herausragenden Vielzahl der Vorschläge eine Erweiterung beschlossen. Neben dem ersten Preis in Höhe von 1.500 € gibt es noch einen Sonderpreis mit 200 € und zwei zweite Preise von je 750 €.

Nominiert für die Preise sind

Wer welchen Preis bekommt, wird im Festakt, an dem auch Oberbürgermeister Reiners teilnimmt, bekanntgegeben.

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